Komárom

Hotel Corner Komárom

Heilbade

Komárom

Festung Monostor

In Komárom wurde ein Brunnen im Jahre 1965 gebohrt dessen Wasser (62 Grad Celsius) schon 1967 für Heilwasser erklärt und zum Strand (mit Kaltwasser) geleitet wurde. Das so entstandene Thermalbad hatte mehrere Besitzer im Laufe der Jahre, bis im Jahre 1990 KOMTHERMÁL GmbH zur Initiative der Stadt Komárom gegründet wurde. 2001 hat die Hauptdirektion für Kurorte und Thermalbadwesen genehmigt die Benennung „Heilbad” verwenden zu dürfen.Das Thermalbad und später das Heilbad von Komárom wurde in den vergangenen Jahren stets entwickelt.Sanitärräume wurden renoviert, die Abteilung für Heiltherapie wurde mit Balneologie erweitert, eine neue Schwimmhalle sowie Erholungs- und Umkleide- räume wurden errichtet.
Das Heilwasser kann bei folgenden Erkrankungen effizient angewandt werden:
degenerative Wirbel- und Gelenkerkrankungen
(Verkalkung, Arthrosis, Hexenschuß, Sehnenscheidenentzündung, chronische Muskelbeschwerden, Tennisellenbogen)
Rehabilitation von traumatischen orthopädischen und neurochirurgischen Fällen
(postoperative Phase beim Bandscheibenvorfall, posttraumatische Veränderungen in den Bewegungsorganen, arterielle Thrombose)
chronische gynäkologische Entzündungskrankheiten
(bestimmte Formen der Unfruchtbarkeit, Klimakterium)

Komárom Spa Komthermál GmbH.
34-36 Táncsics Mihály Str.
Tel.: +36 34/ 342 551; 345 578
Fax.: + 36 34/ 342 551
E-mail: gyogyfurdo@vnet.hu
http://www.komthermal.hu/index.php?lang=de

Komárom liegt in der nord-westlichen Ecke des Komitats am rechten Ufer der Donau. Die Stadt kann einfach erreicht werden, die Autobahn M1 findet man 7 km von hier entfernt. Der natürliche Schatz der Umgebung ist das Heilwasser und der Bad- und Heilkomplex, der die Urlauber im ganzen Jahr erwartet.
Die Schenswürdigkeit der Stadt ist das in Europa einzige Festungs system, das mit dem Fremdenführer zu besichtigen ist.

Das Zusammentreffen der Donau und Waag macht die Burg schwer zugängig. In Komarom kreuzen sich wichtige Wege. Die Burg wurde angelegt, um diese Wege zu kontrollieren und den Weg nach Wien zu schützen.

Die Burg Komarom wurde erstmals im Jahre 1218 als Erdburg erwähnt. Die erste Belagerung war im Jahre 1242 während des Tatarenzuges. Im Jahre 1245 wird die Burg aus Stein erneuert. Komarom war das Zentrum des Verkehrs auf dem Wasser und dem Transport mit Booten. Sie diente unter anderem dazu, den anderen Burgen bei der Verteidigung gegen türkische Angriffe zu helfen.

Im Jahre 1529 haben die Türken die Burg jedoch eingenommen, da die Verteidiger geflüchtet waren und behielten diese Herrschaft über 3 Jahre. Nach der Belagerung durch die Türken haben in den Jahren 1763 und 1783 Erdbeben die Burg zerstört.

Das heutige Festungssystem wurde auf Grund der Napoleonischen Kriege auf Befehl von Kaiser Franz I. von 1809 bis 1847 ausgebaut. Dabei wurde die alte Burg erneuert, die Palatinlinie und der Waag Brückenkopf ausgebaut. Nach dem Freiheitskampf wird das südliche Festungssystem erweitert. Dabei handelt es sich um die Sternfestung 1850-70, die Sandberg Festung 1850-71 und die Igmand Festung 1871-77. Der Sandberg in Monostor war früher ein Weinberg. Mit dem Abtragen der Mitte des Berges wurden 10.000 m3 Erde bewegt und von 3.000 Steinmetzen die Festung ausgebaut. Anschließend wurde die Erde auf die entstandenen Dächer zurücktransportiert. Vor den Wänden wurden Schutzschanzen aus Erde aufgebracht, die vor dem Kanonenfeuer des Feindes schützen sollten. Süd-Komarom war eine Militärstadt mit 3 Festungen,
1. der Friedrichskaserne, hier waren die Radetzky-Husaren, das Gestüt, die Heldenkolonie, die Stromwache und die Marketenderinnen untergebracht. Der wichtigste Teil der Festung ist.
2. die Artilleriebastei, sie hatte die Aufgabe, feindliche Schiffe mit Nachschub für Wien zu versenken. Auch sollte sie die nördliche Palatinlinie bei einem westlichen Angriff decken. Hier waren die Artillerieschlafräume, die Stellungen der Kanonen sowie das Munitionsdepot, welches mit kleinen Schienentransportwagen bedient wurden, deponiert. Auf dem Hof befanden sich der Appellplatz, die Kommandantur und der Befehlsstandort. Die dazugehörigen Kasematten sind ein 2 km langer Korridor unterhalb der feindlichen Linien. Sie hatten die Aufgabe die Truppen zwischen den Basteien umgruppieren zu können. Hier wurden auch Lebensmittel und Munition gelagert. Es konnten in diesen Räumen auch wichtige Personen versteckt werden. Der Feind mußte diese Schanzen erstürmen, während er im Kreuzfeuer durch die Kanonen der Festung beschoßen wurde. Anschließend fielen die Angreifer in ein 15 m tiefes Grabensystem, wo sie wiederum beschossen werden konnten. An diesem Ort gab es aber niemals einen Angriff oder eine Schlacht.
Das Festungssystem konnte 200.000 Soldaten beherbergen, die Festung Sandberg selbst 12.000. Es waren aber nie so viele Soldaten einquartiert, da die Festung zu schnell veraltete. Das Festungssystem Komarom wurde wegen der Verteidigung der Stadt Wien gegen einen eventuellen östlichen (russischen) Angriff erbaut. Ihre strategische Bedeutung verlor sie bereits vor dem I. Weltkrieg. Sie funktionierte lediglich als Ausbildungszentrum weiter. Die deutschen Krupp-Kanonen hätten schon im Jahre 1870 das Dach durchschießen können. Der I. Weltkrieg berührte Komarom nicht. Auch hier diente die Festung nur zur Ausbildung.
Nach dem I. Weltkrieg durften lt. Versailler Vertrag nur 35.000 Soldaten in der ungarischen Armee sein. Eine Schwerbewaffnung und die Luftwaffe wurden verboten. Die Grundfläche Ungarns wird von 282.000 km2 zu 93.000 km2 verringert. In den 30 er Jahren hatten die ungarischen Soldaten nur Holzgewehre, da auch die Waffenherstellung beschränkt wurde. Auf dem Hof wurden Tennisplätze, ein Fußballplatz, eine Kegelbahn u. a. sowie in der Mitte eine Platanenallee, angelegt.
Am Ende des II. Weltkrieges wird die Festung von russischen Truppen in Anspruch genommen und funktionierte als Munitionslager weiter. In der Zeit von 1947 bis 1990 gab es hier ca. 4.000 Waggons Munition und Raketen auf einer Grundfläche von 30.000 m2 mit 640 kleineren und größeren Räumen. Die Stallungen fassten rund 200 Pferde (Artilleriepferde, Kanonenschlepppferde, u. ä.). In den Mannschaftskorridoren schliefen in einem Raum 30 Soldaten. Der Fußbodenbelag war aus Eichenholz. Die Soldaten schliefen auf einfachen Pritschen. Lediglich im Offiziersquartier wohnte ein Offizier und sein Adjutant in einem Raum.

2900 Komárom
Pf. 18. Dunapart 1.
Tel/Fax.: +36 34 540-582
16-22h tel.: +36 34 341-968
e-mail: info@fort-monostor.hu
web site: www.fort-monostor.hu

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